Die Logik der Schmerzen Institut für BioKinematik

Bio-Kinematik-Institut

Walter Packi

Arzt für Allgemeinmedizin

Begründer der Medizin nach der Biokinematik

 

Über meine Tätigkeit

 

Ich bin Facharzt für Allgemeinmedizin. Von 1983 bis 1988 habe ich bei meinem Vater in unserer Landarztparxis gearbeitet. In dieser Zeit habe ich mir über das Wesen von Schmerzen Gedanken gemacht.

 

Welchen Sinn haben Schmerzen in der freien Natur? Kann der Mensch in der freien Natur ohne Schmerzempfinden leben? Kurz: Welchen biologischen Sinn hat der Schmerz. Nach einem 3/4 Jahr des Nachdenkens hatte ich dann die Lösung. Dies war Ende 1983.

 

Ich hatte vielfältige Gelegenheit, vergleichend die unterschiedlichsten Therapiearten zu studieren und die Gemeinsamkeiten zu erkennen. In der Schmerztherapie werden so unterschiedliche Maßnahmen wie Operationen, Medikamente, Akupunktur, Chirotherapie, Neuraltherapie, Psychotherapie usw. gleichermaßen eingesetzt. Hier den gemeinsamen Nenner zu finden, war das Ziel.

 

Als Allgemeinmediziner bekommt man einen breiten medizinischen Horizont. In die Praxis kommen ungefiltert die unterschiedlichsten Patienten mit den unterschiedlichsten Krankheiten. Als Hausarzt hat man die Möglichkeit, Patienten über lange Zeiträume zu beobachten. Die Möglichkeit zur Verlaufsbeobachtung ist in den Kliniken nicht gegeben.

 

Nachdem ich also Ende1983 mittels logischem Nachdenken erkannt hatte, was der Sinn des Schmerzes ist, ging es an die Praxis. Erstens mußte die Anatomie des menschlichen Körpers nach den Kriterien der Kinematik systematisiert werden, zweitens mußte die Kinematik des Körpers überhaupt erst beschrieben werden.

 

Die Vorstellung, in die Bücherei zu gehen und irgendwo nachlesen zu können, hat sich bald als großer Irrtum herausgestellt. Seit ca. 100 Jahren beherrscht das Dogma, daß der biologische Körper ungenau sei und demzufolge mathematisch nicht darstellbar sei, die Welt der Biomechaniker. Damals hieß die Biomechanik noch physiologische Mathematik. Die heutigen Biomechaniker versuchen erst gar nicht mehr, die Bewegungsvorgänge der biologischen Mechanismen geometrisch zu erfassen. Für mich hieß dies 4 Jahre amateurhaftes autodidaktisches Studium einer Mathematik, die Anfang dieses Jahrhunderts bereits zu Ende gekommen war. Immerhin, nach vier Jahren hatte ich die Lösung.

 

Als ein ebensolches Problem erwies sich unerwarteterweise die Anatomie. Die älsteste Disziplin in der Medizin, die nach wissenschaftlichen Kriterien strukturiert ist, die Anatomie, ist von dermaßen vielen Fehlern durchsetzt, daß sie in weiten Bereichen neu geschrieben werden muß. Mit einer falschen Anatomie im Kopf kann natürlich kein Arzt körperliche Fehlfunktionen richtig zuordnen. Ein Beispiel für viele andere ist die Mechanik des Ischiasschmerzes (Kreuzschmerz). Nach drei Jahren nachträglichem Studium der Anatomie an den Präparaten der Universität Freiburg hatte ich soweit Übersicht gewonnen, die kinematisch-funktionellen Zusammenhänge des Körpers bestimmen zu können.

 

Für den Therapeuten ist es notwendig, den Körper millimetergenau zu kennen. Die Orientierung erfolgt nicht mit dem Auge sondern mit dem tastenden Finger. Nur dieser ist in der Lage, die Anatomie in der Tiefe des Körpers zu erfassen. Nur über das Tasten können die bewegten lebendigen Vorgänge im Körper wahrgenommen werden, bzw. im Störungsfall die Behinderungen und Erstarrungen. Die nötigen Kenntnisse sind durch unzählige Untersuchungen an lebenden Körpern (Patienten) zu erwerben.

 

Diese Therapie ist eine Therapie, die mit den Mitteln der Logik (Biokybernetik) und der Einsicht (Biokinematik) durchgeführt wird. Empirie, Intuition und Begabung spielen eine untergeordnete Rolle. Die Therapie ist erlernbar.

 

Eine Medizin, für die man letztlich nicht viel mehr als seine beiden Hände benötigt, ist unter dem Diktat des heutigen Kassensystems nicht durchführbar. Diese Medizin hat jedoch einen "Nachteil", sie erfordert viel Zeit. Für die Untersuchung und Behandlung eines neuen Patienten werden bei uns von vornherein zwei Stunden reserviert. Dies macht keine Krankenkasse mit. Daß für eine vollständige Behandlung insgesamt kaum eine Woche benötigt wird, wird nicht zur Kenntnis genommen. Unter Kassenaufsicht kann in Deutschland keine ehrliche Medizin betrieben werden. Ich habe mich jedenfalls gezwungen gesehen, meine Kassenverträge zu kündigen (1988). Ich habe es noch keinen Tag bereut.

 

Seit Mai 1989 praktiziere ich eine Medizin nach den Kriterien der Biokinematik und Biokybernetik als Privatarzt im Zentrum von Freiburg. In dieser Zeit wurden ca. 4000 Patienten mit einer Vielzahl von Schmerzsyndromen behandelt.

 

Ende Oktober 1999 wird die Praxis verlegt und an das Kneipp-Klinikum St. Urban angekoppelt. Damit ergeben sich wesentlich bessere Therapiemöglichkeiten, als dies jetzt der Fall ist.

 

Freiburg, Juli 1999

 

Walter Packi

Facharzt für Allgemeinmedizin

 

 

 

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